Elbingen
27. August 2009
Letztes Wochenende habe ich mich mit meiner Mutter nach Elbingen auf gemacht. Das liegt 1 1/2 Stunden von Köln/Bonn entfernt und auch wenn es etwas nach Tolkien klingt, ist es ein ziemlich bodenständiger Ort. Dort wohnt die ehemalige Brieffreundin meiner Mutter mit ihrem Mann, einer ihrer drei Töchter, acht Hühnern, drei Pferden, drei Ziegen, zwei Katzen und zwei Hunden. Und jedes Tier hat einen Namen!
Das Bauernhof-feeling hat wirklich Spaß gemacht. Wenn man so viele Tiere zu versorgen hat und dabei noch berufstätig ist, dann braucht man eine große Portion Gelassenheit. So viel davon, dass man zwischendurch mit seinen Gästen den größten Eisbecher, den ich je gesehen habe, essen gehen kann.
Der Anlass für uns, dorthin zu fahren, war das große Einzugsfest, das dort gefeiert wurde. Einhundertsechzig geladene Gäste, 23 Kuchen und ein riesiges Zelt sollten einen lustigen Abend versprechen. Und auch, wenn meine Mutter wenige Leute und ich gar keinen kannte, haben wir uns Samstag Abend sehr nett unterhalten. Dafür mussten wir Freitag aber erst einmal eine knapp sechs Stunden lange Fahrt mit Bahn, Flugzeug und Auto hinter uns bringen und am Sonntag das ganze noch einmal in die andere Richtung. Also für ein Wochenende wäre mir die Strecke das nächste mal zu lang, aber für eine Woche werde ich sicher gerne wiederkommen. Und dann habe ich hoffentlich Zeit, Valerie (jüngste Tochter) beim Ausmisten der Ställe zu helfen und mit Finn (junger Hund) spazieren zu gehen oder Schröder (Ziegenbock) zu füttern.