Wohnungssuche II
12. August 2009
Uff, ist das lange her seit ich das letze mal was geschrieben habe…
Nunja, es ist auch viel passiert. Zuerst einmal haben wir die perfekte Wohnung gefunden. Dachte ich zumindest.
Sie hatte einen Balkon, eine Badewanne, abgeschliffene Dielen, ein Fenster im Bad, einen Park gegenüber, und wurde vor 2 Jahren renoviert, dazu lag sie noch an einer ruhigen Straße und doch zentral. Ach so, und der Preis war auch der Hammer.
Doch dann stellte sich heraus, dass mein andrese “wir”, also die Freundin, mit der ich zusammen ziehen wollte, diese Meinung nicht teilte.
Und was tue ich nun?
Nachdenken, vorallem. Hat auch seine guten Seiten, dass es mit der Wohnung nicht klappt. So kann ich erst mal auf die Bescheide der Unis warten und dann noch mal suchen. Und ich glaube, ich habe viel fürs Leben gelernt. Siehe Zitat des Tages
Krakau
14. Juli 2009
Vor einiger Zeit fragte mich mein Vater, ob ich Lust hätte, mit ihm, seiner Referendarin und ein paar Schülern der 12. Klasse für drei Tage nach Polen, genauer nach Krakau, zu fahren. Weil ich schon lange nicht mehr mit meinem Vater unterwegs gewesen bin, sagte ich zu.
Dienstag Abend gegen Neun Uhr startete unsere Expedition in das weit weit entfernte Krakau. Der Plan war, nachts zu schlafen und 12 Stunden später erholt aus dem Schlafwagen auf zu stehen und die Stadt zu besichtigen.
Zum Glück hatte ich mir Ohrenstöpsel besorgt!
Einschlafen war kein Problem, auch das Rattern des Zuges war eher beruhigend. So konnte ich auch noch tief und fest schlafen, als sich jemand aus der Gruppe in unser Abteil übergab. Yeah, was für ein Anfang! Zwar wurden die gröbsten Schäden beseitigt, aber der Geruch blieb… Pünktlich um neun hielt der Zug. Einziges Problem: nicht in Krakau. Dreißig Kilometer davor stand unser Zug und bewegte sich vorerst nicht. Als er es dann doch tat, fuhr er rückwärts. Dies war der Beginn einer nicht ganz so wundervollen Verspätung von 6 Stunden. Hin, zurück, im Kreis und das mit dem leichten Geruch von Erbrochenem im Abteil.
Als wir im Hostel ankamen, waren wir sehr positiv überrascht. Große, ruhige und saubere Zimmer, nettes Frühstück und komfortable Duschen. Sehr zu empfehlen, bei niedrigem Preis und direkter City-Lage.
Abends ginge

Ausschwitz. Ein Eindruck.
n wir echt polnisch essen. Sehr lecker, ihr müsst uunbedingt wenn ihr mal da seid, gebackene Piroggen probieren.
Der zweite Tag begann viel ausgeschlafener. Wir hatten eine Führung durch Ausschwitz und das Nebenlager Birkenau. Auch wenn von beiden Lagern nicht mehr viel übrig ist, so ging mir der Besuch schon sehr nahe. Man bekommt einen Eindruck von den Verhältnissen und von der angsteinflößenden Atmosphäre.
Unseren letzen Tag verbrachten wir in der Stadt. Wir besuchten das Schindler-Museum (sehr enttäuschend, überhaupt nicht lohnenswert!) sowie noch ein zweites Museum über einen Apotheker, der viele Menschen aus dem Krakauer Ghetto gerettet hat und das Ghetto selbst sowie eine jüdische Synagoge. Als Abschluss sind wir dann lecker jüdisch (wenn auch nicht koscher) essen gegangen. Das jüdische Viertel ist auf jeden Fall sehenswert!

Außenmauer des jüdischen Friedhofs, gebaut aus Überresten von, durch die Nazis zerstörten, Grabsteinen
(Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten. Und mir bescheid sagen.)
Kein Skaten – Eine Empfehlung
5. Juli 2009
Nach langem Warten sollte dieses Wochenende Wiebkes Gbeurtstagsskaten stattfinden.
Schützer geliehen, Skater geputzt – und dann doch nicht. Zu warm.
Nach anfänglicher Enttäuschung stellte sich das neue Ziel als besser für die äußeren Umstände heraus. Denn auch wenn man am Liepnitzsee nicht skaten kann, so ist es sowohl unter den Bäumen als auch im Wasser sehr erfrischend. Überraschend schnell kommt man von Pankow über Karow mit dem Regio zur Station “Wandlitzsee”(s.u.!), dann über die Schienen gradeaus und dann links in den Wald, schon ist man da.
EDIT: Wandlitz aussteigen, nicht Wandlitzsee!
Der See ist wirklich super schön. Klares Wasser, kleine Badebuchten. Solltet ihr auch mal machen, definitiv!
Der Anfang
4. Mai 2009
So, einer mehr mit einem Blog.
Lange Zeit fand ich es besser, mit Leute zu reden als einen Blog zu haben. Darum möchte ich kurz etwas zu dem “warum” sagen:
1) es ist ein einfacher Weg, mit ehemaligen Mitschülern in Kontakt zu bleiben
2) man muss nicht jedem die gleiche Geschichte wieder erzählen
3) ich kann endlich mal wieder etwas schreiben
Das waren sie, meine Gründe. Bin mal gespannt, wie sich dieser Blog so entwickeln wird. Auf jeden Fall freue ich mich auf eure Kommentare!
